Karin Maag (CDU)
Abgeordnete Bundestag 2013-2017

Angaben zur Person
Karin Maag
Geburtstag
13.06.1962
Berufliche Qualifikation
Ministerialdirigentin, Juristin
Ausgeübte Tätigkeit
Mitglied des Bundestages
Wohnort
Stuttgart
Wahlkreis
Stuttgart II über Wahlkreis eingezogen
Ergebnis
43,8%
Landeslistenplatz
9, Baden-Württemberg
(...) Zukünftig liegen Wahrnehmungs- und Sachkompetenz sowie die Finanzierungsverantwortung allein beim Bund.
Mit ÖPP lassen sich komplexe Großprojekte im Einzelfall kosten- und terminsicher umsetzen. Folgende Aspekte spielen dabei eine wesentliche Rolle: Kostensicherheit durch optimale Risikoverteilung, hohe Qualität im Bau und im Betrieb (z.B. (...)
Parlamentarische Arbeit / Nebentätigkeiten
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Frage zum Thema Fracking-Verbot
29.04.2016
Von:

Guten Tag Fr. Maag,

wieso haben Sie gegen das Fracking-Verbot gestimmt?
Es gibt schon so viele Berichte zu dem Thema in allen Medien. Überall wo diese Methoden angewandt werden, wird die Umwelt nachhaltig geschädigt. Flüsse brennen, Menschen können aus Ihren Brunnen nicht mehr trinken und auch Landflächen werden unbrauchbar durch diese Methode! Reciht das nicht schon als Grund?

Außerdem hat sich Deutschland den erneuerbaren Energien verschrieben, dazu brauchen wir auch keine weitere Forschung am Fracking! Fosile Brennstoffe sind meiner Ansicht nicht im Konzept für erneuerbare Energien vorgesehen?!?

Ich bitte Sie Ihre um eine Darlegung Der Argumente die Sie zu dieser Entscheidung kommen ließen und bitte Sie inständig das Thema erneut zu betrachten.

Mit freundlichen Grüßen


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Frage zum Thema Fracking-Verbot
25.06.2016
Von:
van

Liebe Frau Maag,

als jemand, der bei ZDF und anderen TV-Stationen vor allem im Bereich Wissenschaft tätig ist, war ich leider schon all zu häufig an der Erstellung von Beiträgen und Dokus über Fracking beteiligt. Die negativen Implementierungen die wir beim Fracking, sei es konventioneller, sei es unkonventioneller Vorkommen entdecken sind schockierend. Haben Sie sich beispielsweise schon einmal bei Google-Maps die Gegend von Fort Worth in Texas ganz nah angeguckt? Die tausenden kleinen Punkte überall sind Frackinplattformen. In den Gärten der Menschen, im Abstand von 200m. Nach 3 Jahren sind die Löcher erschöpft. Das Gift (die Firmen deklarieren die Inhaltstoffe nicht, aus Angst vor Konkurenten) verbleibt danach - statt des Öls oder Gases - im Boden. Wissen Sie wieviel Energie und Chemikalien eingesetzt werden müssen, für wie wenig Ertrag? Öl geht zur Neige, wir spülen die Adern bereits nach!!! Peak Oil ist überschritten. Bitte verstärken Sie Ihr Engagement bei Erneuerbaren, nicht bei Not-Übergangslösungen, ohne nach den paaar Jahren Ertrag tatsächlich eine Lösung zu haben.

Liebe Grüße
Ihr Henrik van

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Frage zum Thema Verkehr und Infrastruktur
18.10.2016
Von:

Sehr geehrte Frau Maag,

Sie gehören einer Partei an, der die Pflege der Tradition und die Unterstützung der Jugend am Herzen liegt.

Seit vielen Jahren engagiere ich mich in dem Verein "Clipper - Deutsches Jugendwerk zur See" e.V., der jungen Menschen das Leben an Bord traditioneller Segelschiffe näher bringt. Durch die Vermittlung traditioneller Seemannschaft werden Gemeinschaftssinn, Selbstbewusstsein, Verantwortung und soziale Kompetenz gestärkt. Die Stammbesatzung (mit Befähigungsnachweisen) fährt ehrenamtlich. Auch die Pflege und der Erhalt der 4 Schiffe des Vereins werden rein ehrenamtlich organisiert.

Das Bundesverkehrsministerium hat am 16.08.16 einen Referentenentwurf für die Sicherheit auf Traditionsschiffen vorgelegt. Diese neuen Vorschriften zum Betrieb und hinsichtlich der Anforderungen an die Besatzung sind auf ehrenamtlicher Basis nicht umsetzbar. Nachhaltige Eingriffe in die Bauweise der Schiffe würden erforderlich, die finanziellen Möglichkeiten der Betreiber würden überstiegen. Begründet wird der Gesetzentwurf mit einer angeblich gestiegenen Anzahl von Unfällen in der Traditionsschifffahrt. Aber begründen insgesamt 7 Unfälle mit deutschen Traditionsschiffen seit 2002 tatsächlich die faktische Stilllegung der deutschen Traditionsschiffsflotte?

Würde der derzeitige Entwurf der Sicherheitsrichtlinie ungesetzt, so würden deutsche Traditionsschiffe von unseren Küsten verschwinden. Jugendreisen auf See würden kaum mehr angeboten. Das maritime Erbe unseres Landes wäre tot.

Wie stehen Sie zu dieser Neufassung der Sicherheitsrichtlinie? Welche Möglichkeiten sehen Sie, auf die geplanten Vorschriften noch Einfluss zu nehmen? Wollen Sie sich für den Erhalt und Betrieb der letzten deutschen Traditionsschiffe einsetzen?

Weitere Informationen und ein breites kritisches Presse- und Medienecho zum Entwurf des Verkehrsministeriums finden Sie auf www.gshw.de .

Bitte helfen Sie mit, unsere ehrenamtliche Arbeit zu erhalten!

Mit freundlichen Grüßen

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Frage zum Thema Soziales
07.11.2016
Von:

Sehr geehrte Frau Maag,

mich würde interessieren, wie Sie sich zum Thema Tierschutz und einem bundesweiten Wildtierverbot in Zirkussen positionieren. Vielen Dank!

Mit freundlichen Grüßen,
Antwort von Karin Maag
bisher keineEmpfehlungen
17.11.2016
Karin Maag
Sehr geehrte Frau ,

herzlichen Dank für Ihre Anfrage vom 7. November 2016 zum Thema "bundesweites Wildtierverbot".

Die Haltung von Tieren in Zirkusbetrieben stellt mit Blick auf den Tierschutz allein aufgrund der häufigen Ortswechsel und der damit verbundenen Transporte und begrenzten Haltungsbedingungen eine besondere Herausforderung dar. Zuständig für die Kontrolle der Zirkusbetriebe sind die Bundesländer. Mir und der CDU/CSU-Bundestagsfraktion liegt sehr daran, dass der Tierschutz für Zirkustiere gewährleistet ist. Wo dies nicht möglich ist, dürfen keine Tiere gehalten werden. Es ist nicht zu akzeptieren, dass Tieren im Zirkus Leid oder Schmerzen zugefügt werden. Bei Verstößen bietet das Tierschutzgesetz die gesetzliche Grundlage, den Tierschutz sicherzustellen.

Einem generellen Verbot der Haltung von Wildtieren im Zirkus kann ich mich nicht anschließen. Sie lässt einerseits unberücksichtigt, dass bestimmte Tiere bei artgerechter Haltung auch in Zirkussen ein Leben ohne "Schmerzen, Leiden und Schäden" (Definition Tierschutzgesetz) führen können. Des Weiteren gilt es auch, die verfassungsmäßig geschützten Grundrechte von Tierlehrern und Zirkusunternehmern auf Berufsfreiheit hinreichend zu berücksichtigen.
Die Bundesregierung hat bei der letzten Novelle des Tierschutzgesetzes eine Verordnungsermächtigung mit aufgenommen, die ein Verbot bestimmter wildlebender Tiere in Zirkussen ermöglicht. Die Verbotsmöglichkeit besteht dann, wenn bei einzelnen Tierarten Haltung bzw. Transport nicht ohne Schmerzen, Leiden oder Schäden für die Tiere vollzogen werden können. Wir sind überzeugt, dass damit eine Regelung gefunden wurde, die mögliche Tierschutzlücken in den Zirkussen schließt, gleichzeitig aber dem Wunsch vieler Besucher nach Tierdressuren im Zirkus nachkommt. Dies entbindet die Bundesländer aber nicht von der Pflicht, die Tierhaltung in den Zirkussen insgesamt strikt zu kontrollieren und die Aufnahme beschlagnahmter Wildtiere sicherzustellen. Dabei hilft das von uns 2008 eingeführte Zirkusregister.

Gemeinsam mit den Verantwortlichen und den Bundesländern möchte das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft erreichen, dass sich die Situation der Tiere, auch in den Zirkusbetrieben, weiter verbessert. Zur Entschließung des Bundesrates vom 18. März dieses Jahres zu einem Verbot von Tieren bestimmter wild lebender Tierarten in Zirkussen wird das Ministerium noch Stellung nehmen.

Mit freundlichen Grüßen
Karin Maag
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Frage zum Thema Einsatz deutscher Streitkräfte gegen den IS in Syrien
20.11.2016
Von:

Sehr geehrte Frau Maag,

der Einsatz der Bundeswehr in Syrien ist, und das spricht sich so langsam auch in der Gesellschaft rum, völkerrechtswidrig:

1. Die Bundesrepublick beteiligt sich nicht auf Bitte des dortigen Staatsoberhaupts Baschar al Azad an den militärischen Maßnahmen.

2. Gilt nicht die Form der Selbstverteidigung. Deutschland wurde nicht von syrischen Streitkräften angegriffen.

3. Gibt es kein Mandat des UN-Sicherheitsrats.

Wurden diese Fakten in Ihrem Entscheidungsprozess nicht berücksichtigt, oder haben Sie bewusst für eine völkerrechtswidrige Handlung abgestimmt?

Der Großteil der Menscheheit in Deutschland und der ganzen Welt wünscht sich ein friedvolles Leben ohne Krieg, Gewalt und die daraus resultierenden Folgen.

Ein erster Schritt dazu wäre die Einhaltung des Völkerrechts.

Viele Grüße und vielen Dank für Ihre Antwort

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