Katrin Göring-Eckardt (DIE GRÜNEN)
Kandidatin Bundestagswahl 2005
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Angaben zur Person
Katrin Göring-Eckardt
Jahrgang
1966
Berufliche Qualifikation
Theologiestudium
Ausgeübte Tätigkeit
Mitglied des Deutschen Bundestages
Wohnort
-
Wahlkreis
Erfurt - Weimar - Weimarer Land II
Ergebnis
7,6%
Landeslistenplatz
1, Thüringen
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Frage zum Thema Bürgerrechte
13.09.2005
Von:

Sehr geehrte Frau Göring-Eckardt,

wie ist Ihre Meinung zum Thema Entkriminalisierung von Cannabis?
Im letzten Jahr gab es ca. 160.000! Strafverfahren wegen des Besitzes von Cannabis. 3/4 waren geringe und geringste Mengen was die Strafverfolgungsbehörden nicht von Hausdurchsuchungen, Telefonüberwachungen und sonstigen Repressionen abhält. In diesem Land kann man als volljähriger verantwortungsvoller Mensch unter dem Vorwand des "Gefahr im Vollzug" wegen 0,5 g Cannabis ohne richterlichen Beschluss in den "Genuss" eines Besuches der Polizei bekommen. So etwas ist einem Rechtsstaat nicht würdig.

Die jetzige Bundesdrogenbeauftragte Caspers-Merk polemisiert extrem gegen Cannabis (Genverändertes Cannabis mit 10 oder 20facher Wirkung und so ein Unsinn) macht aber auf ihrer Internetseite Werbung für Alkohol (Wein).

Werden Sie sich für die Entkriminalisierung von Cannabis und damit der rechtsstaatlich äußerst bedenklichen Verfolgung von Konsumenten einsetzen und wenn ja, wie?

Mit freundlichen Grüßen
Antwort von Katrin Göring-Eckardt
2Empfehlungen
14.09.2005
Katrin Göring-Eckardt
Sehr geehrter Herr ,

nach meiner Einschätzung sollte Drogenpolitik weniger ideologisch, statt dessen im Sinne einer wirksamen Suchtprävention ausgerichtet sein. Wir fordern daher seit Jahren eine Drogenpolitik, die die Gefährdungen von Alkohol, Tabak und Cannabis insbesondere bei jungen KonsumentInnen ernst nimmt.

In dieser Hinsicht ist die Politik der Kriminalisierung von Cannabis weitgehend gescheitert. Trotz Strafverfolgung konsumieren immer mehr und immer jüngere Menschen Cannabis. Der Konsum steigt seit Jahren kontinuierlich an, Jugendliche rauchen durchschnittlich mit 15 - 16 Jahren ihren ersten Joint.

Ich glaube, dass wir weit mehr erreichen würden durch gezielte Prävention, Aufklärung und - wo notwendig - Therapie.

Mit freundlichen Grüßen

Ihre Katrin Göring-Eckardt
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Frage zum Thema Sicherheit
15.09.2005
Von:
Dr.

Sehr geehrte Frau Göring-Eckardt,

mich interessiert, was konkret Sie persönlich tun, um in den Bundestag drängende ehemalige Stasischergen ebenso abzublocken etwa wie die Neonazis.

Mit freundlichen Grüßen
Ihr .

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Frage zum Thema Bürgerrechte
16.09.2005
Von:

Sehr geehrte Frau Göring-Eckart, danke für Ihre Antwort. Obwohl ich überhaupt nicht betroffen bin, ärgert es mich doch, wenn eine Partei einesteils um Antidiskrimminierungsgesetze bemüht ist, andernteils aber kein Problem damit hat, für Kinder, die nichts dafür können, den Begriff Kuckuckskinder als allgemein gebräuchlich gelten zu lassen.
Kann es sein, dass diese Unsensibilität Folge einer neuen Überheblichkeit gegenüber Benachteiligten ist?
Freundliche Grüße von Helga Müller

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