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In Ihrer Tätigkeit als Asta-Kulturreferent haben sie eine vor rassistischen bzw. abwertenden Anspielungen und Klischees strotzenden Imagefilm produzieren lassen. Diese beziehen sich auf linke und sozial-engagierte, aber auch sozial-schwache Gruppen. Etwa die auf dem Campus verweilenden Obdachlosen, oder Putzkräfte mit Migrationshintergrund. Mitglieder das Asta werden demgegenüber durchweg als engagiert, resolut und kompetent dargestellt. Die Linke-SDS Hochschulgruppe spricht auf ihrer Webseite von Produktionskosten i.H.v.10.000€.
Ihrer Argumentation zu Folge handelt es sich dabei um Satire, diese wird allerdings von den betroffenen Gruppen, soweit sie sich z.b. bei der Premiere des Films zu Wort melden konnten, nicht als solche erkannt. (Vgl.
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Im Gegenteil, der Film wird als beleidigend und abwertend empfunden. Ich frage sie, wie diese Wahrnehmung bezogen auf die von ihnen definierte Funktion des Film, nämlich als "Image-Film" für den Asta zu deuten ist?
Versteht sich der Asta bzw. deren Mitglieder, respektive dessen Funktionäre als Repräsentanten einer Schicht junger weisser Suprematisten? Ist dies ihre, wenn auch subtile, Botschaft an schichtfremde Studenten und oppositionelle Gruppen?
Ferner, wie rechtfertigen sie die Mittelverwendung in o.g. Höhe für derartig zweifelhafte Projekte, rechtfertigen sie dies überhaupt? Und werden die Hamburger Bürger, etwaiges, moralisch zweifelhaftes Verhalten von ihnen nicht auch im Falle eines erteilten Mandats, im Rahmen Bürgerschaftswahl und darüber hinaus, erwarten können, schließlich weisen sie ja entsprechende Vorwürfe zurück.