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Klaus Stöttner
CSU
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Frage von Andrea A. •

Aktuell wird durch das BBergG die Förderung fossiler Brennstoffe und Fracking aktiv unterstützt und von der Regierung vorangetrieben. Wie sehen Sie das in der Zukunft?

Der Klimawandel ist im Gange. Die IEA hat eine klare Stellungnahme abgegeben, dass die weitere Förderung von Erdöl- und Erdgas unvereinbar mit dem 1,5°C Erderwärmungsszenario ist.
Die Argumentation „Brückentechnologie“ wurde mehrfach z.B. durch das DIW widerlegt. Dass Erdgas den Kohleausstieg begünstige und eine klimafreundlichere Alternative sei, ist nicht richtig. Dabei wurden die Methanleckagen nicht berücksichtigt. Auch der graue, blaue und türkise Wasserstoff, welche das fossile Geschäftsmodell verlängern würden, sind in der Gesamtbilanz nicht umweltfreundlich.

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Antwort von
CSU

Sehr geehrte Frau A.

vielen Dank für Ihre Anfrage über Abgeordnetenwatch.de.

Aufgrund der derzeitigen Herausforderungen zur Reduzierung des CO2 Ausstoßes und der Einhaltung der Klimaziele, kann Erdgas durchaus als Brückentechnologie angesehen werden. Es ist die "sauberste" aller fossilen Energieträger und stößt daher deutlich weniger CO2-Emissionen aus als andere fossile Energieträger. Vor allem durch den Atom- und Kohleausstieg sind Brückentechnologien, wie die Nutzung von Erdgas, durchaus wichtig.

Die DEA-Wintershall hat sich bereits öffentlich dazu bekannt, grundsätzlich keine Fracking-Technologie zu nutzen. Sehr gerne finden Sie anbei zwei Artikel dazu, die in der SZ und im "Der Endorfer" abgedruckt wurden.

Mit freundlichen Grüßen

Klaus Stöttner
Mitglied des Bayerischen Landtags